Stellungnahme

Die Berichterstattung in der RNZ macht es notwendig Stellung zu beziehen.

Dort steht ├╝ber Lissy, Hilmar, und mich zu lesen [die Anmerkungen in eckigen Klammern sind von mir eingef├╝gt]:

Die beiden [Lissy und Hilmar] hatten diese [die BgS] nach einem Zwist um die Unterst├╝tzung von Christoph Oeldorf im B├╝rgermeisterwahlkampf und zuletzt um Stefan Bernauers Beteiligung an den coronaskeptischen „Montagsspazierg├Ąngern“ verlassen.

Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-neue-gruppe-will-fraktion-werden-initiative-schriesheimer-buerger-gegruendet-_arid,877408.html

Sollte ein Journalist wenn er ├╝ber einen „Zwist“ berichtet, nicht versuchen neutral ├╝ber beide Seiten zu berichten?
Eigentlich hatte ich mit Herrn H├Ârnle – der Autor des Artikels – in den letzten Jahren meist sehr gute Erfahrungen gemacht und ihn als guten Journalisten gesch├Ątzt.
Aber gerade wenn man jemanden sch├Ątzt, geh├Ârt es auch dazu, es offen zu sagen, wenn er Fehler macht, oder eine fragw├╝rdige Meinung verbreitet.

Lieber Herr H├Ârnle, ich kann nicht beurteilen, was Ihnen Lissy und Hilmar erz├Ąhlen, aber ich hatte jedenfalls keinen Zwist um die Unterst├╝tzung von Christoph Oeldorf mit Lissy und Hilmar.

Tats├Ąchlich habe ich, nachdem die BgS eine Abstimmung durchgef├╝hrt hat, ob sie Herrn Oeldorf oder Frau Tuncer unterst├╝tzen, oder in dieser Frage neutral bleiben soll, f├╝r Herrn Oeldorf Flyer in Altenbach verteilt und war auf seinem Infostand vor der ev. Kirche f├╝r ihn im Wahlkampf aktiv.
Lissy sollte sich auch daran erinnern, sie war ja auch dabei.
Herr Reidinger (CDU) kann Ihnen berichten, welche Stra├čen ich mit Flyern versorgt habe – er hat sie mir pers├Ânlich vorbei gebracht. Die B├╝rger, die ich dabei pers├Ânlich gesprochen habe, d├╝rften das auch bezeugen k├Ânnen. . .

Auch die wiederholte Falschbehauptung macht das Geschriebene nicht richtiger.
Bereits am 20.01.2022 war in der RNZ zu lesen:

Einer der Ausl├Âser war, dass Breitenreicher und Frey den B├╝rgermeisterkandidaten Christoph Oeldorf unterst├╝tzten ÔÇô worin ihnen nicht jeder in der BgS, darunter auch Bernauer, folgen wollte.

Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-schriesheim-alle-wollen-liselore-breitenreicher-_arid,807295.html

Lieber Herr H├Ârnle, Sie m├Âgen mich, bei unserem letzten etwa 10 min├╝tigen Telefonat am 19.01.2022 falsch verstanden haben. Falls das so war, dann h├Ątte ich gerne die Gelegenheit gehabt, das zu korrigieren.
Ich erinnere mich, dass ich an diesem Abend wenig Zeit hatte. Und Sie zitieren einen Teil unseres Gespr├Ąchs in Ihrem Artikel vom 20.01.2022 v├Âllig richtig, denn die Entwicklungen bei der BgS sind eine lange und komplexe Geschichte.
Nicht richtig ist jedoch nach wie vor, dass ich Herrn Oeldorf nicht unterst├╝tzt h├Ątte.
Ich habe mir daf├╝r ├╝brigens von einigen B├╝rgern Kritik anh├Âren m├╝ssen. (Die ich durchaus nachvollziehen kann – viele hatten bei uns auch daf├╝r gestimmt, dass die BgS sich neutral verhalten sollte, aber die Mehrheit entschied sich f├╝r die Unterst├╝tzung von Herrn Oeldorf. . . )
Ich habe mich an die BgS- Abstimmung gehalten und damit an das Konzept der BgS und damit auch an das, was ich im Wahlkampf versprochen hatte.
Lissy hatte sich dagegen schon lange vor der Abstimmung ├Âffentlich f├╝r Herrn Oeldorf ausgesprochen. Das finde ich durchaus kritikw├╝rdig, aber wegen solcher Kleinigkeiten lasse ich mich sicher nicht auf einen „Zwist“ ein. . .

Welche komplexen Probleme es tats├Ąchlich gab‘, dar├╝ber habe ich schon im November 2021 ein Video gemacht.
Das kann sich jeder, der bereit ist sich 26 min. Zeit zu nehmen, anschauen. Mit einem Klick hier zu finden!
(Darin ist ├╝brigens keine Rede von Corona, wer die BgS Krise auf mich und meine Meinung dazu reduzieren will, hat kurz gesagt keine Ahnung, oder nutzt absichtlich meine zwar unpopul├Ąre, aber sehr gut begr├╝ndete Meinung bei diesem Thema f├╝r eigene Zwecke. . . )
Mein Video habe ich Herrn H├Ârnle per Email am 19.01.2022 nahe gelegt, damit er sich ein Bild machen kann.

Und so weit ich mich erinnere, war vereinbart, dass ich auch noch die Gelegenheit bekommen sollte, meine Sicht der Dinge in einem seiner Artikel darstellen zu k├Ânnen. (Und damit war nicht das Interview zu den Montagsspazierg├Ąngen gemeint, da es darin ja nicht um die Probleme der BgS ging. Darin schreibt Herr H├Ârnle noch – v├Âllig richtig ├╝brigens – dass ich „ganz sicher nicht zu den Rechtspopulisten“ z├Ąhle. . . )
In meiner Email an Herrn H├Ârnle schrieb ich:
‚Mit „den Hintergrundinfos“ aus dem Video sollte ein vertiefendes Gespr├Ąch ├╝ber die aktuellen Entwicklungen jedenfalls einfacher werden.‘

Auf ein solches vertiefendes Gespr├Ąch wartete ich bislang vergebens.

Statt dessen lese ich aus Herrn H├Ârnles Feder Dinge ├╝ber mich in der RNZ, die mir diese Stellungnahme notwendig erscheinen lassen.

Nun f├╝r die wenigen Leser, die sich die Zeit nehmen sich f├╝r unterschiedliche Perspektiven zu interessieren, m├Âchte ich noch anmerken, dass ich nicht auf alles eingehen kann, das ich gerne schreiben w├╝rde. F├╝r ein Buch fehlt mir leider die Zeit. . .

Aber der folgende Absatz, hat es schon in sich.
Ich zitiere ihn vollst├Ąndig und werde danach darauf eingehen:

Auf die Vorgeschichte der Trennung wollte Breitenreicher nicht eingehen, aber sie verkniff sich eine Spitze nicht: „Wer das Revolverbl├Ąttel ,Schriesheimer BoteÔÇÖ gelesen hat, wei├č, wie der Bernauer tickt.“ Denn in dessen aktueller Ausgabe hatte der Vorsitzende des AfD-nahen Demokratie- und Kulturvereins Thomas Kr├Âber ÔÇô er gibt auch das „Magazin“ heraus ÔÇô Bernauer interviewt. Die Verbindungen Bernauers, der sich als Basisdemokrat versteht und mittlerweile im Coronaskeptiker-Lager verankert ist, zur AfD sind wohl schon ├Ąlter: Nach der Kommunalwahl, bei der Breitenreicher als einzige f├╝r die BgS in den Gemeinderat einzog, regte er an, sie und AfD-Einzelstadtrat Kr├Âber k├Ânnten sich zusammentun, um so mit zwei Sitzen den Fraktionsstatus zu erreichen ÔÇô was Breitenreicher ablehnte.

Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-neue-gruppe-will-fraktion-werden-initiative-schriesheimer-buerger-gegruendet-_arid,877408.html

Die Meinung von Lissy wiederzugeben, ist nat├╝rlich v├Âllig in Ordnung.
Wer aber glaubt Ihre Perspektive w├Ąre die einzig richtige und sich nicht mal fragt, ob es vielleicht auch eine andere geben k├Ânnte, der unterl├Ąsst doch etwas sehr wichtiges. . .
N├Ąmlich denjenigen ├╝ber den da eine Meinung verbreitet wird, auch mal nach seiner Perspektive zu fragen.

Tats├Ąchlich hat Herr Kr├Âber genau das gemacht, was ich mir vom „Leitmedium“ RNZ schon seit Januar erhofft h├Ątte.
Wer das Interview im Schriesheimer Boten gelesen hat, darf danach gerne beurteilen „wie der Bernauer tickt“.
Wer das aber nicht tut und sich auf die RNZ verl├Ąsst, vermutet nun also wohl „Verbindungen“ zwischen mir und der AfD und die sollen sogar „schon ├Ąlter“ sein.

Na so was. . .

├ťber den Nachrichtenwert einer Meinung

Welche Neuigkeiten hat denn die Schriesheimer ├ľffentlichkeit aus Lissys Munde durch die RNZ da erfahren?
Das wollen wir doch genauer wissen, oder?

Wer mit mir redet, bevor er sich eine Meinung bildet (oder sogar ├╝ber mich schreibt), dem h├Ątte ich einen ebenfalls „schon ├Ąlteren“ Artikel von mir an’s Herz gelegt.
Hier zu finden. . .
Den hab‘ ich am 11.07.2019 bereits ver├Âffentlicht und darin schon ausf├╝hrlich ├╝ber meine neuerdings sogenannten „Verbindungen“ zur AfD berichtet.
Es ging mir immer darum, unserem Wahlversprechen unparteiisch zu sein gerecht zu werden.
Nehmen wir doch mal die Zahlen von der letzten Kommunalwahl zur Hand:
Die FDP hat mit insgesamt 11245 Stimmen 2 Gemeinder├Ąte und Fraktionsstatus erreicht.
Die BgS und die AfD hatten zusammen 6340 + 6061 = 12401 Stimmen und ebenfalls 2 Gemeinder├Ąte.
Dennoch haben diese beiden keinen Fraktionsstatus.
Dieser Sachverhalt, hat parteipolitische Gr├╝nde.
Das kann man pers├Ânlich gut finden, oder auch nicht.
Die BgS war aber ausdr├╝cklich als unparteiische Gemeinschaft angetreten.
W├Ąre es nicht konsequent gewesen, den 12401 Stimmen die gleichen Rechte zu geben, wie den 11245 Stimmen f├╝r die FDP?
Rechtlich gesehen h├Ątten wir das, durch eine Fraktionsbildung tun k├Ânnen.
Diese Frage hatten wir damals diskutiert und abgestimmt.
Wie konstruiert man daraus eine Verbindung zur AfD?

Was bedeutet eigentlich „Verbindung“?
Oder was versteht wohl der Leser der RNZ darunter?
Ich habe vermutlich gar kein Problem damit eine Verbindung zur AfD zu haben – je nach dem, was das bedeuten soll. . .

Hab‘ ich jetzt beispielsweise auch „schon ├Ąltere Verbindungen zu den Gr├╝nen“, weil Lissy und ich damals gemeinsam entschieden haben einen von den Gr├╝nen angebotenen Sitz im Marktausschuss anzunehmen?
Das hatte ja immerhin praktische Auswirkungen, ohne dass es mit dem Rest der BgS zuvor abgestimmt wurde. Das haben Lissy und ich damals zu vertreten gehabt. (Das wurde auch innerhalb der Aktiven der BgS durchaus kritisch gesehen. . . )
Wohingegen ├╝ber den Vorschlag eine Fraktion mit der AfD zu bilden diskutiert und abgestimmt wurde – wie sich das geh├Ârt und er wurde abgelehnt, hatte also keinerlei Konsequenzen.

Abgelehnt wurde er ├╝brigens mit der Mehrheit von genau einer Stimme der damals anwesenden Aktiven und nicht allein von Lissy, wie man glauben k├Ânnte, wenn man den Artikel der RNZ liest. Aber das nur nebenbei, weil ich auf solche Feinheiten eben gelegentlich mal achte. . .
Man sollte das Ereignis im ├ťbrigen auch nicht ├╝berbewerten, da wir an diesem Abend nur 5 Aktive waren. . .

Wenn man liest, was ich geschrieben habe, dann wird einem klar, dass es immer um die konsequente Umsetzung unseres Konzepts ging und nicht um pers├Ânliche Pr├Ąferenzen meinerseits.
Diese liegen ├╝brigens bei der Basisdemokratischen Partei Deutschlands und nicht bei der AfD. Auch das habe ich l├Ąngst ├Âffentlich mitgeteilt.
Und im Januar hat Herr H├Ârnle das auch selbst noch geschrieben.
Inzwischen scheint es ihm wohl wichtiger zu berichten was Lissy ├╝ber mich sagt, als das, was ich selbst ├╝ber mich erz├Ąhle und er auch selbst ├╝ber mich geschrieben hat. . .

Ich kann das kaum nachvollziehen, aber jeder, der das verfolgt hat, k├Ânnte sich dar├╝ber mit mir gemeinsam wundern. . .

Zur Berichterstattung der RNZ sollte ich wohl noch erw├Ąhnen, dass ich keineswegs „mittlerweile im Coronaskeptiker- Lager verankert“ bin, sondern schon von Anfang an meine kritische Auseinandersetzung mit den Pro- und Contra- Argumenten der Corona- Politik ├Âffentlich mitgeteilt habe.
Mein erster Artikel dazu findet sich hier.
Und dann noch mal ganz deutlich hier vom Mai 2020.
Es sind noch weitere dazu gekommen inklusive dem Interview zu den Montagsspazierg├Ąngen in der RNZ und vielleicht sollte man sich mal mit meinen Argumenten befassen, statt mit meinen angeblichen „Verbindungen“ zur AfD bzw. was Lissy dar├╝ber zu wissen glaubt. . .

Wie „prima“ ist es doch, wenn man sich nicht mit den komplexen Argumenten und gar mit Zahlen und Statistiken auseinandersetzen muss, sondern einfach sagen kann: „Der redet mit der AfD, da brauchen wir uns um Argumente ja nicht zu k├╝mmern“ – ich ├╝berlasse es dem geneigten Leser, sich f├╝r dieses, wohl nicht ganz vorurteilsfreie Vorgehen, eine passendere Beschreibung als „prima“ auszudenken, denn irgendwie passt das nicht. . .
Lissy hat jedenfalls beschlossen und es in der RNZ mit folgenden Worten ├Âffentlich gemacht: „Wer mich und andere pers├Ânlich verletzt, mit dem spreche ich nicht mehr. Da bin ich ein Elefant.“
Nicht berichtet wurde wodurch und wann ich sie und andere „pers├Ânlich verletzt“ haben soll. H├Ątte mich schon interessiert.
Sie hatte so etwas schon einmal in einer Email behauptet und ich bin in meinem Video darauf bereits eingegangen.
Wenn Lissy es als pers├Ânliche Verletzung betrachtet, wenn ich ihr nach 3 Jahren BgS erneut erkl├Ąren muss, dass es sie (und alle anderen ebenso) nichts angeht welcher B├╝rger welchen Beitrag auf unserer Homepage eingegeben hat, weil wir mit Anonymit├Ąt geworben haben, dann kann ich es nicht ├Ąndern.
Es entspricht nun mal den Fakten.
Es sind also allenfalls die Fakten, von denen sich Lissy pers├Ânlich verletzt f├╝hlen kann und nat├╝rlich von der „Ungeheuerlichkeit“, dass ich mich an unsere ├Âffentlichen Versprechen halte. . .
Mir ist nicht bekannt wen ich sonst noch verletzt haben soll.
Ich werde es wohl auch nicht erfahren, da sie ja nicht mehr mit mir redet und andere tun das m├Âglicherweise auch nicht. . .

Ich rede dagegen mit jedem, der auch vern├╝nftig mit mir redet.
Z.B. auch immer mal wieder mit Herrn Renkenberger von der FDP – teilweise ganz ├Âffentlich auf Facebook.
Und wir sind keineswegs immer einer Meinung. . .
Auch mit Herrn Wolf von den Gr├╝nen hatte ich schon recht ausf├╝hrliche Diskussionen per Email.
Gestern war ich gar auf der Veranstaltung der Gr├╝nen. Den Vortrag ├╝ber „Direkte Demokratie“ von Dr. Wunder von „Mehr Demokratie e.V.“ (da bin ich seit Jahren Mitglied), wollte ich mir nicht entgehen lassen, nur weil morgen vielleicht in der Zeitung steht ich h├Ątte ‚Verbindungen‘ zu den Gr├╝nen. . .
Herr Mittelst├Ądt von der CDU hat sich mal mit mir und Herrn Kr├Âber im Kaffeehaus getroffen und 2 Stunden geredet.
Und das sind noch l├Ąngst nicht alle. . .

Ich habe also ganz sch├Ân viele „Verbindungen“.
Sind wir nicht alle Menschen – und das verbindet uns?
Ich denke schon.
Also welchen Nachrichtenwert hat das eigentlich, dass ich zur AfD „Verbindungen“ habe?
Ich w├╝rde sagen: „Keinen
Aber es hat vermutlich durchaus einen Effekt auf den Leser der die Hintergr├╝nde nicht kennt. Und das sind wohl die meisten. Und es w├╝rde mich auch nicht wundern, wenn dieser Effekt beabsichtigt w├Ąre. Dann w├Ąre auch klar, warum man denjenigen, ├╝ber den man da was schreibt, nicht mal zur Sache befragt.
Aber ich lasse mir nicht nur das Reden nicht verbieten – auch nicht mit Herrn Kr├Âber – sondern auch das Schreiben nicht.

Ich schreibe auch ├╝berall dort, wo sich mir eine M├Âglichkeit dazu bietet.
Ich will gar nicht versuchen objektiv zu beurteilen, ob der Mannheimer Morgen, die RNZ oder der Schriesheimer Bote „Revolverbl├Ątter“ oder „Qualit├Ątsmedien“ sind.
Auch Lissys pers├Ânliche Beurteilung interessiert mich dabei herzlich wenig.
Solche Beurteilungen nimmt jeder Leser immer noch f├╝r sich selbst vor. Jedenfalls sollte man das in einer aufgekl├Ąrten Gesellschaft erwarten.
Dabei erscheint es mir auch hilfreich mal gelesen zu haben was man beurteilen m├Âchte.
Ich glaube nicht, dass es ausreicht gelesen zu haben was eine andere (von eigenen W├╝nschen und Interessen motivierte) Person von sich gibt, um sich eine „eigene Meinung“ zu bilden. . .
Als meine Aufgabe sehe ich es meine Argumente zu nennen und zu einer sachlichen Auseinandersetzung beizutragen.
Und das ├╝berall dort, wo man sich f├╝r meine Argumente interessiert. Das tut man offensichtlich nicht ├╝berall.

Argumente statt Meinungen

Auseinandersetzungen sollten im ├╝brigen immer mit Argumenten gef├╝hrt werden.

Welche Argumente wurden eigentlich im Zusammenhang mit meinem Namen in dem Artikel der RNZ in’s Feld gef├╝hrt?
Dass ich Herrn Oeldorf nicht unterst├╝tzen wollte?
Das ist falsch.
Dass ich Herrn Kr├Âber ein Interview gegeben habe?
Das ist wahr, aber wof├╝r ist das eigentlich ein Argument?
Was sage ich in diesem Interview?
Wurde darauf eingegangen?
Wer das Interview mal lesen m├Âchte, damit er mitreden kann, ‚wie der Bernauer tickt‘ – bitte sehr – ich habe schlie├člich nichts zu verbergen:

In dem Interview ist mir ├╝brigens ein Fehler unterlaufen. Ich hatte in meiner Excel Tabelle eine fehlerhafte Berechnung der Stimmenanzahl, die mir erst heute aufgefallen ist. . .
Lissy hat immerhin 19,12% der Stimmen erreicht.
Das berechtigt sie aus meiner Sicht immer noch nicht die 80,88% der anderen zu ignorieren.
Der Abstand zum 2. Platzierten bei der BgS betrug 3,32%.
Bei der FDP betrug er 6,27%.
Damit ├Ąndert sich also auch mit den korrigierten Zahlen an meinem Argument nichts. (Der Fehler ├Ąrgert mich nat├╝rlich trotzdem. . . )

Dass Lissy bei mir „Zeichen von Hetze“ findet, ist ├╝brigens im Artikel der RNZ vom Januar zu finden.
Welche Zeichen sind das bitte?
Wo findet man die?
Wo sind die Argumente?

Ich bem├╝he mich sehr darum mit Argumenten zu arbeiten und diese mit Zahlen, Daten, Fakten und Quellenangaben zu untermauern.
Auf meinem Blog, im Mitteilungsblatt, auf Facebook, per Video, ob schriftlich und im pers├Ânlichen Gespr├Ąch.
Sehr viele meiner Argumente beruhen auf offiziellen Quellen, wie z.B. dem Robert- Koch- Institut oder den ver├Âffentlichten Wahlergebnissen, oder Studien, etc.

Wie halten wir es in Schriesheim?
Einfach den „Gegner“ nicht anh├Âren, auf seine Argumente nicht eingehen, nicht mit ihm reden und ihm dann noch vorwerfen, dass er mit anderen redet. . .

Wollen wir diese Art Gesellschaft?

Ich war mit der BgS f├╝r eine andere Form des Umgangs angetreten. Und solange noch jemand mitmacht, tue ich das auch weiterhin.

Nat├╝rlich erreicht die RNZ wesentlich mehr Leser als mein Blog oder der Schriesheimer Bote.
So wird Lissy mit Ihrer neuen „Initiative Schriesheimer B├╝rger“ vielleicht einen Erfolg bei den n├Ąchsten Wahlen landen.
Ich w├╝rde es ihr g├Ânnen – und ihren W├Ąhlern auch.
Wer diese Art von Politik haben m├Âchte, soll sie auch bekommen. . .

Aber ich stehe f├╝r eine andere Art von Politik.
Und ich arbeite daf├╝r und zwar unabh├Ąngig von vielleicht popul├Ąren, aber einseitigen und argumentationsarm vorgetragenen Meinungen.

Die BgS ist im ├╝brigen die pluralistischste Gemeinschaft, die man sich vorstellen kann.
So wurde sie konzipiert und so haben wir viele unterschiedliche B├╝rger erreicht.
Jeder – egal wie er zu einem Thema steht – ist herzlich eingeladen seine Argumente einzubringen und mitzureden und mit abzustimmen.
Niemand sollte den Fehler machen die BgS mit einem einseitigen Meinungsbild, das ├╝ber mich verbreitet wird, zu verwechseln.
Ich bin nicht die BgS, sondern nur ihr gew├Ąhlter Repr├Ąsentant. Und dies kann sich jederzeit ├Ąndern, wenn die auf unserer Homepage Registrierten mich abw├Ąhlen.
Haben sie bisher jedoch nicht getan.
Es gibt also doch noch B├╝rger in Schriesheim, die zwischen der ├Âffentlich verbreiteten Meinungsmache zu meiner Person und dem Konzept der BgS unterscheiden k├Ânnen und dieses Konzept auch verstanden haben.
Diese Leute sind meine Hoffnung f├╝r eine weniger personen- und mehr sachbezogene Politik in Schriesheim.
Wie es seit Jahren auf unserer Homepage zu lesen ist und wie ich es immer vertreten habe, gilt f├╝r die Ziele der BgS:

„Wir arbeiten darauf hin, dass sich unsere stark personen- und parteibezogene Politik, in Richtung einer mehr b├╝rger- und themenorientierten Politik entwickelt –
und Sie sind herzlich eingeladen dabei, unabh├Ąngig von Ihrer politischen Orientierung oder m├Âglichen Parteizugeh├Ârigkeit, mitzuarbeiten.“

Quelle: https://www.bg-schriesheim.de/info.php unter dem Punkt „Welche Ziele hat die BgS“

2 Gedanken zu „Stellungnahme“

  1. ich halte es f├╝r einen gro├čen Fehler, dieses Interview gegeben zu haben. ich war immer sehr „dickfellig“ gg├╝. Stellungnahmen von Kollege Kr├Âber. Aber j├╝ngst ist er mit seiner Vereins-Kolumne wirklich zu weit gegangen. sich von ihm interviewen zu lassen ist eine derartige Provokation, aller anderen politischen Kr├Ąfte, insbesondere auch der „mittigen“… .
    damit hast du dir sicher keinen Gefallen getan. viele werden dir nun noch weniger zuh├Âren, als vorher. Fehler!!

    1. Wenn sich tats├Ąchlich „alle anderen politischen Kr├Ąfte“ „derartig provoziert“ f├╝hlen sollten, wenn ich einem gew├Ąhlten Gemeinderat ein Interview gebe, dann halte ich das eher f├╝r einen Fall von „Stimmungsmache“.
      Miteinander reden ist schlie├člich nicht nur die Basis der Demokratie, sondern die Basis f├╝r das menschliche Zusammenleben.
      Ich suche keine Leute, die mir zuh├Âren (da m├╝sste ich zum Psychologen gehen), sondern B├╝rger die miteinander auf der Basis von Argumenten reden.
      Herr H├Ârnle hat es zuletzt fertig gebracht ├╝ber mich zu berichten und „Stimmung“ gegen mich zu machen, ohne mit mir zu reden.
      Und das l├Ąuft wohl darauf hinaus auch Stimmung gegen die BgS zu machen.
      Wer nach Wegen sucht unterschiedliche Menschen auf der Basis von Argumenten sachorientiert zusammen zu bringen, gegen den machen wir also einfach schlechte Stimmung – ist das die moderne Form von Demokratie?
      Wer die Argumente wegl├Ąsst und nur Stimmung macht, arbeitet an der „(Stimmungs)Demokratie“ mit.
      Genau so hast Du unsere Demokratie neulich auf Facebook genannt. Eigentlich sehr treffend.
      Um daran was zu ├Ąndern, brauchen wir aus Deiner Sicht mehr Meritokratie.
      Aus meiner Sicht w├Ąre es dagegen hilfreicher uns auf Argumente zu besinnen und auf dieser Basis miteinander zu reden.
      Ich mach‘ das jedenfalls und traue mich auch ├Âffentlich dazu zu stehen.
      Wenn die ├ľffentlichkeit eine solche Art von Demokratie nicht will, w├Ąhlt sie sich eben weiterhin eine (Stimmungs)Demokratie zusammen.
      Ich mach‘ jedenfalls ein anderes Angebot.

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